Logo Druckversion

Ambiente


Unser Restaurant liegt im vorderen Odenwald auf dem 514 m hohen Felsberg nur wenige Kilometer hinter der hessischen Bergstraße bei Seeheim-Jugenheim und Bensheim.

Mitten im Naturpark Bergstraße-Odenwald, einem Paradies für Wander- und Naturfreunde.

Nach Norden hin genießen sie - bei klarem Wetter - den Blick auf die Frankfurter Skyline, im Süden, nur fünf Fußminuten entfernt, liegt ein einmaliges Naturwunder: Das Felsenmeer.

Mehr Informationen zum Felsenmeer finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Oder klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link: "Location".

Partner & Kooperationen

Bei der Gestaltung von Ada's Buka haben folgende Künstler mitgewirkt:
Nike Center for Arts and Culture Nike Davies-Okundaye
(designer and artist)
Fidel N. Oyiogu Fidel N. Oyiogu » öffnet in neuem Fenster
(artist, art consultant and researcher)
Dr. Ursula Goldau Dr. Ursula Goldau
(Künstlerin)
Georgina Beier Georgina Beier
(Künstlerin)

Wo genau liegt Ada's Buka?


» Panoramabild von der Lage ansehen.
(öffnet sich in einem neuen Fenster)

Location

Anbei haben wir ein paar Umgebungsinformationen zum Felsenmeer für Sie zusammengestellt.

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie als PDF zum downloaden » hier
oder unter dem Menüpunkt » Kontakt

Hier finden Sie ein paar nützliche Links zu Wetter und Wandern.

Aktuelles Wetter:
» Regen-Radar Karlsruhe
» Wettervorhersage Lautertal

Wandern rund ums Felsenmeer:
» Felsenmeer-Touren
» Der Nibelungensteig

Tourismus:
»Touristikzenrum-Felsenmeer

Seit 2007 existiert ein eigenes » Felsenmeer-Informationszentrum am unteren Einstieg des Felsenmeers in Reichenbach, mit einer außerst sehenswerten kleinen Dauerausstellung.

Infos zu Wanderwegen, Führungen im Geo-Naturpark Odenwald-Bergstraße gibt es zudem beim » Geo-Naturpark.

Informationen zum Felsenmeer

Bitte klicken Sie auf die untenstehenden Links um zu der gewünschten Information weitergeleitet zu werden.

» Das Felsenmeer
» Legenden
» Geschichte
» Die Riesensäule
» Der sagenhafte Odenwald
» Die Bergstrasse

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer ist ein breites Band aus abgerundeten Granitsteinen, das sich von Reichenbach im Lautertal hinauf bis fast zum Gipfel des Felsbergs zieht. Während der höhergelegene Teil des Felsenmeeres durch die teilbearbeiteten Steine aus der Römerzeit seinen besonderen Reiz hat, laden die kleineren Geröllsteine talwärts zum Herumklettern ein. Das Felsenmeer ist ein relativ ungefährliches Kletterparadies und gerade für Kinder ein spannendes Ausflugsziel. Spannende Erlebnistouren mit naturkundlichem, historischem und sagenhaftem Inhalt führen die Felsenmeerkobolde durch.


» Zurück zur Übersicht

Legenden

Riesen sind in der Sagenwelt immer wieder die Verkörperung von Naturgewalten. Was sich der Mensch in alten Zeiten nicht erklären konnte, versuchte er durch mythische Geschichten zu beschreiben. Vor allem, wenn es für den Menschen um große Dinge geht, wie beispielsweise auch die Steine des Felsenmeeres, werden diese mit menschenähnlichen Wesen von gewaltiger Größe - den Riesen - in Verbindung gebracht:

Zwei Riesen wohnten einst in der Gegend von Reichenbach, der eine auf dem Felsberg, der andere auf dem Hohenstein. Als sie Streit bekamen, bewarfen sie sich mit Felsbrocken. Der Hohensteiner Riese war im Vorteil, er hatte mehr Wurfmaterial. So kam es, dass der Felsberg Riese bald unter Steinblöcken begraben wurde. Gelegentlich soll man ihn noch unter den Felsen brüllen hören.

In einem alten Schulbuch der Felsenmeer-Grundschule zu Reichenbach heißt es hingegen, die beiden Riesen hätten gar keinen Streit gehabt. Die Steinblöcke, die man am Felsenmeer sehen kann, sind nach einem langen Kegelturnier, das die beiden Riesen miteinander veranstalteten, von den beiden einfach dort vergessen worden.

Welcher Version man nun auch Glauben schenken mag, alle werden auf jeden Fall von den Bewohnern rund um das Felsenmeer seit Jahrhunderten erzählt und weiter gegeben. Die Geologen haben natürlich eine ganz nüchterne Erklärung für die Entstehung des Felsenmeeres:

Der Felsberg besteht aus Granit, mit einigen anderen Einschlüssen. Infolge der Verwitterung im Laufe von Jahrmillionen, unter Einwirkung von Wasser, Frost und Pflanzen, ist besonders harter Grus abgesprengt worden. Durch Auswaschungen fielen diese Brocken in einer Mulde von einem Kilometer Länge zusammen.

» Zurück zur Übersicht

Geschichte

Im 4. Jahrhundert n. Chr. nutzten die Römer die Granitblöcke als Steinbruch. Hier sieht man noch an Beispielen, wie sie die Steine bearbeiteten, die sie dann nach ihren Kastellen am Rhein, am Main, sogar bis an die Mosel verbrachten. Bereits im 18. Jh. waren die zahlreichen Bearbeitungsspuren an den freiliegenden Blöcken auf römische Aktivitäten zurückgeführt worden. Den endgültigen Beweis, dass der Felsberg den Römern als Steinbruch diente, erbrachten aber erst Dünnschliffuntersuchungen an der zwischen 328 und 337 von Kaiser Konstantin errichteten Trierer Basilika. So ist der bekannte Trierer Domstein der Rest einer monolithischen Säule vom Felsberg. Nur die "misslungenen" Arbeiten und "Abfall" ließen die Römer im Odenwald zurück - und da liegen sie bis heute. Über 300 teilweise bearbeitete Steine haben sie hinterlassen, besonders zu nennen sind die Riesensäule und der Altarstein. In andere teilbearbeitete Steinbrocken hat man Formen hineininterpretiert, so z.B. die Riesenrutsche, den Riesensessel, die Tischplatte, den Riesensarg, das Riesenschiff oder den Krokodilfelsen.

Die Arbeitsweise der römerzeitlichen Arbeiter läßt sich gut erkennen: In ausgepickelte breite Taschen oder in eine Nut wurden Holzklötze eingesetzt, die durch Feuchtigkeit aufgequollen sind und so die gewünschten Stücke abgesprengt haben. In der neuzeitlichen Bearbeitung verwendet man viel kleinere und enger gesetzte Keillöcher. Die historischen Werkstücke stehen heute unter Denkmalschutz. Die Werkplätze römischer Steinmetze, machen den Berg zu einem einzigartigen Kulturdenkmal in Europa. Vergleichbares finden wir nur in Ägypten am Mons Claudianus und am ersten Nilkatarakt bei Assuan.

Auf einem 2,5 Kilometer langen geologisch-historischen Lehrpfad, der am Parkplatz "Römersteine" beginnt, informieren insgesamt 16 Steintafeln über die römische Steinmetzkunst.

Weitere Infos zum Felsenmeer gibt es auf dieser Website: Touristikzenrum-Felsenmeer.

Seit 2007 existiert ein eigenes Felsenmeer-Informationszentrum am unteren Einstieg des Felsenmeers in Reichenbach, mit einer außerst sehenswerten kleinen Dauerausstellung.

Infos zu Wanderwegen, Führungen im Geo-Naturpark Odenwald-Bergstraße gibt es zudem beim Geo-Naturpark

» Zurück zur Übersicht

Die Riesensäule

Die Riesensäule wurde um das Jahr 250 von römischen Steinmetzen hergestellt, musste aber infolge des Ansturms der Germanen von den Römern im Stich gelassen werden. Wie heute noch, so hat sie auch in früheren Jahrhunderten schon die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. In einer Urkunde des Bensheimer Archivs aus dem Jahre 1476 wird sie zum ersten Mal als "Stein Sule" erwähnt. Der Name "Riesensäule" tritt erst später auf. In einer Eintragung eines Hans Pfraum im Bensheimer Archiv vom Jahre 1560 heißt sie "Bonifatiussäule". Dieser Name findet sich nochmals in einem Bericht eines kurmainzischen Beamten aus dem Jahre 1784. Da die Säule in halber Höhe eine Nische enthält, darf man mit Bestimmtheit annehmen, dass darin ein Bild des hl. Bonifatius angebracht war. Sie muss demzufolge in früheren Zeiten auch aufrecht gestanden haben. Prof. Behn vertritt die Ansicht, dass sie nach dem Abzug der Römer von den Germanen als ein Denkmal des heidnischen Götterdienstes aufgerichtet worden sei. Später, als die Christianisierung des Odenwaldes einsetzte, habe man sie in ein christliches Denkmal umgewandelt und durch Einfügung eines Heiligenbildes zur "Bonifatiussäule" gemacht. Wie schon in dem Kapitel "Sitte und Brauch" berichtet wurde, hielt das Volk trotz der Christianisierung mit großer Zähigkeit an den althergebrachten germanischen Bräuchen fest und feierte alljährlich an der Riesensäule seine Frühlingsfeste. Da trotz der härtesten Strafen von seiten der Obrigkeit die Jugend nicht davon abließ, griff man zu einem Radikalmittel und stürzte die Säule um. Dies muss in der Zeit zwischen 1630 und 1645 geschehen sein. Denn 1645 beschreibt der Topograph Merian die liegende Säule, fügt aber hinzu, dass "noch vor einigen Jahren das junge Volk ihren Tanzplatz allda gehalten haben".

Auch Winkelmann gibt in seiner "Hess. Landesbeschreibung" 1650 einen genauen Bericht über die Säule. Er schreibt: "An der Wegscheide und Grenzen des Felsberger Waldes bei Reichenbach ist auf Erbachischem Grund eine große, gewaltige, harte, glatte, zirkelrunde, steinerne Säule mit höchster Verwunderung zu sehen. Unten hat sie zwei Schnitte mit einer Säge. Auf einer Seite sieht man gleichsam etliche Rahmen, also daß man aus allen Umständen vermutet, als ob dieser Stein nicht natürlich, sondern gegossen sei, in welcher Kunst die uralte Völker trefflich erfahren gewesen. Die Säule soll 6 Ellen (3,30m) länger gewesen sein, gestalt solches Stück als der Fuß, in dem nächstunten gelegenen Dorf Beedenkirchen zu sehen sein solle. Nach der Leute Bericht soll ein Pfalzgraf diese Säule einstmals nach Heidelberg, sie daselben aufzurichten, vermittels einiger hierzu gemachter Werkzeuge und hundert vorgespannter Pferden, bringen zu lassen sich unterstanden habe. Hätte sie aber wegen der schweren Last nicht einmal bewegen können."

Nach einem Eintrag in den Bensheimer Ratsprotokollen vom 09. August 1776 hat Kurpfalz um diese Zeit nochmals den Versuch gemacht, die Säule fortzuschaffen. Wir lesen: "Es liegt im diesseitigen Felsbergwald eine aus einem blauen Quaderstein rund gehauene Säule von 32 Werkschuhen in der Länge. Dieses Monumentum, so vermutlich in älteren Zeiten zu einem Götzenaltar möchte bestimmt gewesen sein, will nun von Kurpfalz für ein Eigentum ansprüchig gemacht, auch wie man zuverlässig erfahren, aus der Lage des Waldes, wo sich diese Säule gleichsam in einem Kessel befindet, nächst auf Walzen, wie sich eine unlängst in loco besonders abgeordneten Besichtigungskommission geäußert, amovit (sie fortzuschaffen) und nach Mannheim oder Schwetzingen zu bringen, um solches als ein seltenes Denkzeichen eines Altertums aufzustellen."

Am 05. Juni 1780 wird berichtet, dass die Reichenbacher dabei wären, die "Steinen Säule'" auszugraben und wegzuschaffen. Die Bensheimer beriefen sich darauf, dass die Grenzsteine des Felsberges das Mainzer Wappen trügen und beschwerten sich beim Oberamt Starkenburg.

Nach den Freiheitskriegen machte der Dichter Kotzebue den Vorschlag, die Säule auf dem Schlachtfeld bei Leipzig als Denkmal aufzustellen. Das Fußstück, von dem Winkelmann berichtet, soll 1850 in Beedenkirchen bei der Anlage eines Weges gesprengt worden sein. Von den ersten Felsbergtouristen berichtet Pfarrer Walther: "1614 Sonntags, den 10. Juli ist die Gräfliche Witwe zu Schönberg samt ihren Töchtern und Graf Wilhelm von Nassau zur Steinen Säule gefahren."

Der erste Gelehrte, der die Säule als eine römische Steinmetzarbeit ansprach, war der Abbé Häfelin. In dem betreffenden Aufsatz aus dem Jahre 1777 finden wir auch zum ersten Male die Bezeichnung "Riesensäule". Zum Schluss seien noch die Maße angegeben: Sie ist 9,39 Meter lang, hat einen Durchmesser unten von 1,30 Meter, oben 1,06 Meter einen Umfang von 4,12 Meter bzw. 3,40 Meter und wiegt rund 570 Zentner. Die Nische auf der Unterseite hat eine Höhe von 67 Zentimeter und eine Breite von 37 Zentimeter.

(Quelle: Reichenbacher Heimatbuch)

» Zurück zur Übersicht

Der "sagenhafte" Odenwald

Es gibt wohl kaum ein Gebirge, das durch Sage, Geschichte und Dichtung so verklärt ist wie der Odenwald. Er war das Jagdgebiet der Burgunder, als diese zu Worms am Rhein saßen. Nach der Sage erschlug Hagen den Recken Siegfried im Odenwald (Siegfriedsbrunnen bei Grasellenbach).

Der Namen ODENWALD, althochdeutsch "odowalt" , wird verschieden ausgelegt. Einmal leitet man ihn von Odin, der germanischen Gottheit, ab; er sollte einen diesem Gott geweihten Hain bezeichnen. Eine andere Version bringt den Namen mit dem althochdeutschen "odan" (verleihen) zusammen und würde daran erinnern, dass im Jahre 628 das Gebiet vom Merowingerkönig Dagobert an das Bistum Worms verliehen wurde.

Weitere Infos zum Odenwald:
www.odenwald.de
www.odenwaldklub.de

» Zurück zur Übersicht

Bergstraße

Als um das Jahr 73 n. Chr. Der römische Kaiser Vespasian (69 - 79 n. Chr.) seine Legionen in unserem Bereich den Rhein überschreiten ließ, um neue Gebiete zu gewinnen, fanden seine Truppen einen alten, am Hang des Odenwaldes entlang führenden Völkerweg vor. Sie bauten ihn mit Pflasterung als eine für ihre Zwecke geeignete Verkehrsstraße aus, die sie via strata montana nannten. Ins Deutsche übertragen wurde daraus die Bezeichnung "Bergstraße". Sie gilt heute für die Straße ebenso wie für den Landschaftsteil zwischen Odenwald und Ried.

Weitere Infos zur Bergstraße:
www.ferienstrasse-bergstrasse.de

» Zurück zur Übersicht